Startseite > Fallstudien > SAKRET 

Die SAKRET-GmbH bearbeitet alle Programmieranfragen mit LANSA

SAKRET GmbH logoSAKRET, einer der international größten Hersteller von Trockenbaustoffen mit weltweit über 60 lizenzierten Produktionsstätten, hat seinen Hauptsitz für Europa in Wiesbaden. Die SAKRET-GmbH nutzt schon seit langem die Produkte von LANSA und entwickelte nun auch ihr zentrales Produktionssystem sowie eine Reihe von Erweiterungen wie Computer Telephony Integration für den Kundendienst und eine Lösung für Wireless Scanning in den Produktionsstätten und Lagerhäusern mit der LANSA-Technologie.

„Ich kann jede Anfrage mit LANSA bearbeiten”, so Dr. R. Stubenrauch, IT-Manager bei der SAKRET-GmbH. „LANSA war immer ein zuverlässiger und beständiger Faktor bei der Bearbeitung all unserer Geschäftsprozesse. Das System ist leicht zu erlernen und anzuwenden, und auch seine Plattformunabhängigkeit ist für uns von große Bedeutung. Obwohl wir mittlerweile meistens mit iSeries arbeiten, entwickeln und testen wir noch in Windows. Entwicklung und Wartung sind in LANSA weniger zeitaufwändig als in RPG, wodurch wir schnellere Ergebnisse vorlegen können”.

„Ich kann jede Anfrage mit LANSA bearbeiten.”

  1. Die Herausforderung
  2. Wireless Warehousing
  3. Computer- Telephony- Integration
  4. Zusammenfassung
  5. Unternehmens- und Systeminformationen

Die Herausforderung

SAKRET VerteilungDie SAKRET-GmbH traf 1996 erstmals auf LANSA. Damals suchte das Unternehmen nach einer flexiblen und skalierbaren ERP-Lösung zur Verwaltung seiner Fertigungsprozesse, Lieferanten und Kunden. Eine Reihe ausgewählter Lieferanten aus ganz Europa liefert je nach Bedarf Material an die verschiedenen Produktionsstätten. Die Produktion basiert in der Regel auf den Kundenbestellungen, die auch spezielle Rezepturen anfragen. Häufig kann diese Vorgabe von ERP-Lösungen nicht erfüllt werden.

TROBAS, eine Lösung speziell für Hersteller von Trockenmischungen für Mörtel und Baumaterial, wurde gemeinsam mit einem regionalen Software-Unternehmen entwickelt, das sich mittlerweile SOFT-M Communications nennt.

Das Softwareteam der Firma, in dem Dr. Stubenrauch damals Mitglied war, entschied sich bei diesem Projekt für LANSA und sein Modeling-Tool RUOM. „Entscheidend war die Plattformunabhängigkeit von LANSA, da wir Nutzer von iSeries, Unix und Windows aus der Baumaterialbranche ansprechen wollten. Auch die kurze Lernkurve von LANSA spielte eine Rolle.”

SAKRET Verteilung„Für ein großes Projekt wie TROBAS braucht man eine stabile Entwicklungsumgebung. Mir gefiel die auf einer zentralen Datenbank basierende Architektur von LANSA und das Konzept von I/O-Modulen für den gesamten Datenzugriff, da dies qualitativ hochwertige und leicht zu wartende Anwendungen ermöglicht. Wir einigten uns auf Projektstandards und definierten alle Objekte, Attribute, Dateien, Felder, Beziehungen und Geschäftsregeln im LANSA Repository. Als wir mit dem Geschäftsmodell zufrieden waren, generierten wir die Funktionen mit Hilfe der Templates von LANSA.”

Seit den späten 1990ern wird TROBAS innerhalb der SAKRET-GmbH weiterentwickelt und gewartet. Die Lösung enthält mittlerweile Module und Erweiterungen für den Einkauf, Computer- Telephony- Integration, Angebotswesen, die Produktionsplanung, Lagerverwaltung, Silo-Logistik, Optimierung der Tourenplanung, den Verkauf, das Rechnungswesen, EDI-Schnittstellen und KPI-Statistik sowie eine Touchscreen-Anwendung für LKW-Fahrer, die damit selbstständig ihre Ladungen wiegen können.

„Die Anwendung arbeitet schnell und ist zudem ausfallsicher. Wir setzen LANSA seit 1998 ein und hatten bisher noch nie Probleme damit”, so Dr. Stubenrauch.

„Wir setzen LANSA seit 1998 ein und hatten bisher noch nie Probleme damit.”

Wireless Warehousing

SAKRET LagerverwaltungLKW-Fahrer holen Fertig-Produkte in großen Mengen in Silos der SAKRET-GmbH ab und nutzen das Touchscreen-Selbstbedienungsprogramm, um Einzelheiten zu ihren Ladungen einzugeben, bevor sie ihren LKW auf die Waage fahren. Die Daten werden über Data Queues an ein LANSA-Programm übermittelt. Das Programm verarbeitet die Daten und druckt über den lokalen Drucker einen Lieferschein für den Fahrer aus.

Die Mitarbeiter in den Versandabteilungen der drei deutschen Fertigungswerke der SAKRET-GmbH arbeiten mit Handheld-Geräten zur Funkübertragung von Daten (Intermec RT1800). Diese Geräte, die Barcodes lesen können und mit einer Tastatur ausgestattet sind, sind über Universal Access Points (UAPs), die überall in den Versandzonen eingerichtet sind und alle ihre eigene TCP/IP-Verbindung zum iSeries-System in Nordhausen haben, ständig online mit dem zentralen iSeries-System der SAKRET-GmbH verbunden. Die UAPs senden die Informationen von und zu den Wireless-Geräten.

Wenn Warenpaletten den Produktionsbereich verlassen, werden sie mit Barcode-Tags versehen, die von LANSA-Programmen auf den Netzwerkdruckern des Werks ausgedruckt werden. Die SAKRET-GmbH benutzt den EAN/UCC-13-Barcode zur Identifizierung der einzelnen Produkt-Säcke und den EAN/UCC-128-Barcode zur Prüfung der Warenmenge auf einer Palette.

Die Barcodes werden bei der Kommissionierung, der Verladung und bei der Inventur gescannt. Diese drei Aufgaben in der Lagerverwaltung sind reguläre LANSA-Funktionen und sind in den Wireless-Geräten als Menüoptionen aufgeführt.

„Vor Einführung der Wireless-Scanning-Lösung wurden Warenbewegungen teilweise auf Papier vermerkt und einen Tag später von Mitarbeitern in der Datenerfassung ins System eingegeben”, erklärt Dr. Stubenrauch. „Papier konnte verloren gehen, Handschriften konnten unleserlich sein und durch die um einen Tag verzögerte Eingabe war der Lagerbestand immer irgendwie veraltet.”

„Wir produzieren in Deutschland über 300.000 Tonnen Fertiggemisch pro Jahr. Bei diesem Aufkommen kann sogar eine niedrige Fehlerquote eine Menge Fehler bedeuten. Heute passieren uns so gut wie keine Fehler.”

„Durch die Verlegung der Datenerfassung in die Lagerhalle und das Scannen der Waren konnten wir fast alle Fehlerquellen ausschalten. Mit Hilfe der Barcode-Tags können wir die Bewegung der Paletten besser nachverfolgen und erreichen eine bessere Versandgenauigkeit. Unser Lagerbestandssystem ist nun stets auf dem neuesten Stand.”

„Die Barcode-Scanning-Funktionen für die Inventur wurden von einem jungen Programmierer mit nur dreimonatiger Erfahrung entwickelt, was ein eindeutiger Beweis für die kurze Lernkurve von LANSA ist”, so Dr. Stubenrauch.

„Durch die Verlegung der Datenerfassung in die Lagerhalle und das Scannen der Waren konnten wir fast alle Fehlerquellen ausschalten. Unser Lagerbestandssystem ist nun stets auf dem neuesten Stand.”

Computer- Telephony- Integration

SAKRET LagerverwaltungDie größten Kunden der SAKRET-GmbH senden ihre Bestellungen über EDI, aber das Call-Center erhält immer noch durchschnittlich 700 Anrufe pro Tag von kleineren Kunden, die eine Bestellung aufgeben oder ändern möchten, oder von Kunden, die technische oder logistische Fragen haben.

Um dieses Telefonaufkommen zu bewältigen, verwendet die SAKRET-GmbH den TelephoneService/400 (TS/400) von IBM, eine integrierte Computer Telephony-Anwendung. Das Octopus-Telefonsystem gibt die Telefonnummer eines eingehenden Anrufs an einen OS/2-Server weiter, der diese über Data Queues an das iSeries-System weiterleitet, wo sie vom TS/400 erfasst wird, das über APIs für externe Funktionen verfügt.

Eine LANSA-Funktion legt anhand der Kundendaten den bevorzugten Kundendienstmitarbeiter fest. LANSA öffnet dann das Display dieses Mitarbeiters und stellt den Anruf durch. Wenn der bevorzugte Ansprechpartner nicht verfügbar ist, wird das Display eines anderen Mitarbeiters im Kundendienst geöffnet. Die auf dem Bildschirm des Mitarbeiters angezeigten Informationen enthalten die Kontaktdaten zum Kunden, seine Bestellungen und elektronisch erfasste Abbildungen der letzten Lieferscheine und Rechnungen.

Die SAKRET-GmbH verfügt über eine Lotus Notes Workflow-Schnittstelle zu ihrem Lansa- Angebotssystem im Außendienst. Ein LANSA-Programm tauscht Stammdaten und Angebote über ein VPN mit dem Lotus Notes Data Connector aus.

„LANSA-Funktionen erledigen die Anrufverteilung, die Informationsanzeige, die Auftragssuche und die Erfassung der Gesprächsnotizen”, erklärt Dr. Stubenrauch.

„Unsere Mitarbeiter im Call-Center haben alle Informationen griffbereit, sobald sie einen Anruf entgegennehmen. So können sie Kundenanfragen schneller und konkreter beantworten, wodurch der Anruf kurz und effektiv gehalten wird.”

„Durch die Lösung sind wir in der Lage, einen besseren und schnelleren Kundenservice anzubieten. Kosteneinsparungen waren nicht unser primäres Ziel”, so Dr. Stubenrauch.

„Durch die Lösung sind wir in der Lage, einen besseren und schnelleren Kundenservice anzubieten. Wir können Kundenanfragen schneller und konkreter beantworten, wodurch der Anruf kurz und effektiv gehalten wird.”

Zusammenfassung

SAKRET Büros„eCollaboration über das Internet ist der nächste Schritt in Richtung einer effektiven Lieferkette, und der LANSA Integrator eröffnet uns in diesem Bereich eine Menge Möglichkeiten”, fasst Dr. Stubenrauch zusammen. „EDIFACT und andere B2B-Formate sind mittlerweile selbst für unsere kleineren Geschäftspartner kosteneffektiv und erschwinglich.”

„Kurzfristig planen wir eine Neugestaltung der Benutzeroberfläche mit Visual LANSA, um die Bedienung für unsere Benutzer zu erleichtern und so die Produktivität noch zu steigern. Mit dieser Neugestaltung haben wir gerade erst begonnen. Ich bin von den neuen Möglichkeiten und dem objektorientierten Design und der Programmierung begeistert, besonders von den wieder verwendbaren Komponenten und der leichten Integration in ActiveX.”

„LANSA hilft uns dabei, schnell hochwertige Anwendungen anbieten zu können”, so Dr. Stubenrauch. „Das LANSA Repository und die I/O-Module setzen die Geschäftsregeln konsequent um und schützen die referenzielle Integrität. Auch die Verwaltung ist einfacher, da die Geschäftsregeln zentral und nicht in den einzelnen Programmen definiert sind. Und LANSA lässt sich leicht in andere Systeme integrieren, sowohl auf Daten- wie auch auf Programmebene.”

„LANSA war immer ein zuverlässiger und beständiger Faktor in der Durchführung all unserer Geschäftsprozesse. Neue Systemerweiterungen und die Wartung existenter Programme erfordern stets nur kurze Entwicklungsphasen. LANSA ist eine effiziente Entwicklungsplattform.”

„Mit LANSA benötigen wir für die Erweiterung und Verwaltung eines umfangreichen IT-Systems nur ein kleines Team von gerade einmal zwei Mitarbeitern. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit LANSA können wir von technologischen Neuerungen profitieren, die nicht nur der SAKRET-GmbH, sondern auch unseren Kunden zugute kommen”, fasst Dr. Stubenrauch zusammen.

„Mit LANSA benötigen wir für die Erweiterung und Verwaltung eines umfangreichen IT-Systems nur ein kleines Team von gerade einmal zwei Mitarbeitern.”

Unternehmens- und Systeminformationen

SAKRET GmbH logo
  • SAKRET, ein Franchise-Unternehmen mit über 60 lizenzierten Produktionsstätten weltweit, ist einer der international größten Hersteller von fertig gemischten Trockenbaustoffen. Der europäische Firmenhauptsitz der SAKRET- Gruppe ist Wiesbaden. Die SAKRET Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG hat 26 Produktionsstätten in Europa, darunter 18 in Deutschland.
  • Die SAKRET-GmbH produziert circa 300.000 Tonnen Fertiggemisch pro Jahr. Im Jahr 2003 lagen die Einnahmen bei 40 Millionen Euro. Die wichtigsten Kunden der SAKRET-GmbH sind Unternehmen aus der Baubranche, Baumaterialgroßhändler und Baumärkte.
  • Die SAKRET-GmbH verwendet die iSeries Model 820 als Produktionssystem und eine Windows-Entwicklungsumgebung.
  • Weitere Informationen finden Sie unter: www.sakret.de