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Was ist Software-as-a-Service (SaaS)?

Software-as-a-Service (SaaS, „Sass“ ausgesprochen) ist ein Software-Distributions-Modell bei dem eine Anwendung von einem Drittenanbieter auf eigenen Systemen betrieben und als Dienstleistung über das Internet zur Verfügung gestellt wird. Indem die Notwendigkeit entfällt, die Anwendung auf einem eigenen Rechner zu installieren und zu betreiben, entlastet SaaS den Kunden bei der Softwarewartung, beim Betrieb und beim Support. Durch den Einsatz von SaaS können die Aufwendungen der Softwarebeschaffung durch eine kostengünstigere, auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtete Kalkulation, reduziert werden. Vom Standpunkt des Softwareherstellers bietet SaaS den Vorteil, dass sein geistiges Eigentum stärker geschützt wird und ein kontinuierlicher Ertragsfluss entsteht.

Hindernisse der SaaS Einführung

Die Vermarktung des SaaS Konzeptes kann ein Jahrzehnt zurückverfolgt werden, als zukunftsorientierte Unternehmen, wie Salesforce.com und NetSuite, als erste begannen ‚das Ende der Software' zu verkünden. Aber heute, zehn Jahre später, ist der SaaS Markt immer noch eine kleine Nische, und die meisten Leute machen wenig Gebrauch von kommerziellen Anwendungen, die on-demand bereitgestellt werden, d.h. die Installation im eigenen Hause (on-premise) ist noch immer das vorherrschende Modell.

Also warum, wenn man die möglichen Vorteile für Anbieter und Anwender berücksichtigen, haben die ISVs das SaaS Modell nicht offensiver angenommen? Die Hemmnisse, die die ISVs davon abgehalten haben das SaaS Geschäftsmodell vollständig zu übernehmen, sehen wir darin:

  • Die Gefährdung des normalen Ertragsflusses durch Umlenkung wertvoller Technik- und Marketingressourcen auf die Entwicklung eines neuen Produktangebotes
  • Die Rechtfertigung einer hohen Investition in SaaS, obwohl das Modell, von einigen Lösungsbereichen abgesehen, wie CRM und Web-Conferencing, relativ unerprobt ist
  • Die empfundene Verringerung an Bedienungskomfort beim Wechsel von einer Rich-Client-Umgebung auf ein webbasiertes Modell
  • Die fehlende Sachkenntnis innerhalb des Unternehmens und ein breiter Markt, um serverseitig eine konfigurierbare, skalierbare, und mandantenfähige Umgebung zusammenzustellen
  • Die Beherrschung der Auswirkungen eines veränderten Cash-Flows bei Subskriptionszahlungen anstatt Vorabzahlungen, wie bei einem unbefristeten Lizenzmodell
  • Der Nachweis, dass das Fehlen der Kontrolle über Sicherheit, Anpassung und Integration, die mit einer Hosted-Lösung verbunden ist, sich nicht wirklich nachteilig auswirkt

LANSA vermindert die Risiken einer SaaS Implementation

ISVs, die sich für LANSA entschieden haben, haben die technischen und finanziellen Hürden überwunden und erleben nun ein beschleunigtes Wachstum und einen besser kalkulierbaren Ertragsfluss. Das Geheimnis ihres Erfolges ist, dass LANSA eine Anwendungsarchitektur besitzt, die es ermöglicht Software-as-a-Service einfach und intuitiv bereitzustellen. LANSA hat es für ISVs ganz einfach gemacht, SaaS in ihr Produktangebot einzubauen, in dem die damit verbundenen Kosten zu einer vernachlässigbaren Größe reduziert und die besonderen technischen Herausforderungen mit Standardfunktionalität gemeistert wurden.

Serverseitig beherrscht LANSA automatisch den Mehrbenutzerzugriff und ist mandantenfähig. Die LANSA Plattform verwaltet eine einzige Anwendungsinstanz für alle Benutzer, erzeugt für jeden Benutzer eine eigene Bibliotheksliste, um so eine separate, sichere logische Datenbank über jede beliebige physische Datenbank anzulegen. Das stellt eine zuverlässige Umgebung dar, die bereits durch ISVs und ihre Blue Chip Kunden verwendet wird, um sensible Informationen, wie Mitarbeiterdaten, zu speichern und auf sie zuzugreifen.

Auf der Client-Seite unterstützt LANSAs Visual Framework eine reiche, Windows-ähnliche Benutzeroberfläche, die in einem Standardbrowser ausgeführt wird. Dieselbe Anwendung kann sowohl mit Windows als auch über das Web eingesetzt werden, mit denselben Skills und auf einer einzigen Codebasis. Der Arbeitsbereich der Benutzer wird für jeden Kunden personalisiert, und jeder Benutzer kann weitere individuelle Änderungen vornehmen. Es ist nicht unüblich, dass sich das Framework in ein komplettes Portal weiterentwickelt, von wo aus Benutzer auf ihre Hauptanwendungen und Ressourcen zugreifen können. Webinhalte, SOA Komponenten, 5250 Bildschirme, ActiveX Controls oder Webdienste können in das Framework eigebunden werden. LANSA unterstützt einzelne Anmeldeverfahren, wie Kerberos, um den Einsatz solcher Verbundanwendungen zu vereinfachen.

Ein Beispiel für SaaS aus der Praxis

Als ein Beispiel aus der Praxis, wie ein herkömmlicher ISV mit 30-jähriger Firmengeschichte das SaaS-Modell erfolgreich mit LANSA umgesetzt hat, lesen Sie bitte über die Preceda Bureau-Lösung der Neller Software (auf Englisch). Rasch erzielte das Unternehmen 4 Millionen Dollar an neuen Einnahmen aus ihrem SaaS-Angebot und hat die Verkaufseinnahmen seitdem verdoppelt. Dieser sensationelle Erfolg wurde von IBM gewürdigt, die den General Manager Preis für System i des „Best On Demand“-Lösungsangebots verliehen haben.