LANSA Data Sync Direct

Datensynchronisation und Product Information Management

Synchronisation ist der Schlüssel zur Effizienz in der Lieferkettenoptimierung in der Kosmetikbranche

Synchronisation ist der Schlüssel zur Effizienz in der Lieferkettenoptimierung in der Kosmetikbranche

Das Data Sync Direct ist darauf ausgerichtet, der Kosmetikbranche die Teilnahme am GDSN zu ermöglichen und unterstützt alle hierfür notwendigen branchenspezifischen Anforderungen an Attributen. LANSA arbeitet global mit den GS1 Mitgliedsorganisationen zusammen um den Einsatz von GDSN in dieser bedeutenden Branche voranzutreiben.

Bereits seit einigen Jahren ist das GDSN in der Kosmetikbranche eines der Schlüsselelemente für die Optimierung und Effizienzsteigerung der Datensynchronisation zwischen Lieferanten und Händlern. Die Kosmetikbranche hat für die Synchronisation ihrer Artikelstammdaten bereits das GDSN als gültigen Standard für die Anforderungen aus Einkauf, Category Management, Vertrieb, Marketing und Multi Channel eingeführt.

Aktuelle Entwicklungen in der Kosmetikbranche

Die Kosmetikbranche hat seine Präsenz im europäischen Lebensmitteleinzelhandel innerhalb der letzten Jahre deutlich verstärkt. Aufgrund der gesteigerten Kundenanforderungen gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel hinsichtlich vorhandener Sortimente und Verfügbarkeit der Warengruppe Kosmetik ist es notwendig, diese dort zur Verfügung zu stellen. Denn die Kunden kaufen heutzutage im Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr nur die Artikel Ihres täglichen Bedarfs, z.B. Obst und Gemüse, sondern auch Ihre Kosmetikprodukte.

Aus diesem Grunde teilt sich die Kosmetikbranche in zwei unterschiedliche Bereiche auf. Auf der einen Seite gibt es die Spezialisten, wie die Parfümerien, Drogerien und Beauty Salons, welche sich auf den Verkauf und die Beratung von hochwertigen Kosmetikprodukten spezialisiert haben und auf der anderen Seite sind die Lebensmitteleinzelhändler, welche Kompetenz im Basissortiment in der unteren bis zur mittleren Preiskategorie in den Discountern, Supermärkten und Kaufhäusern aufweisen.

Es existieren verschiedene Gründe warum sich die Kosmetikbranche aktuell sehr intensiv mit dem Thema GDSN beschäftigt:

Seit 2011 kämpfen die großen Kosmetikhersteller um die Apotheker, da das neue Arzneimittelgesetz die Apotheken zu zusätzlichen Rabatten gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet. Aus diesem Grunde besteht momentan eine große Chance für die Apotheker ihre Vertriebsstrategie zu verändern und ihren Umsatz durch die Produkte der großen Kosmetikhersteller zurück zu gewinnen. Um diese große Chance richtig nutzen zu können, müssen die Kosmetikhersteller sowohl ihr Marketing und insbesondere auch Ihre Prozesse für die Produkteinführung verbessern.

Es ist ersichtlich, dass die Kosmetikbranche bereits ein sehr reifer Markt ist und die Hersteller jede Möglichkeit nutzen um neue Märkte und Absatzmöglichkeiten mit Ihren Produkten erschließen zu können. Deshalb müssen sich besonders die kleineren Kosmetikhersteller der Herausforderung stellen, Ihre Artikelstammdaten und Prozesse zu verbessern um in dieser besonderen Wettbewerbssituation sowohl im stationären Handel als auch im stark wachsenden Online Geschäft mithalten zu können.

Das Thema Schönheit ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem der bedeutendsten Themen für die gesamte Menschheit geworden. Es ist besonders für die Frauen unvorstellbar ohne Kosmetik, insbesondere Anti-Aging, Anti-Cellulite und Wellness Produkte, zu leben (Quelle: Institut für rationelle Psychologie München, Anti-Aging-Studie). Diese Tatsache beweist, dass der Kunde seine Produkte sehr gut kennt und bereits über ausgeprägte Kenntnisse zu Inhaltsstoffen, Anwendungsbereichen, Dosierung etc. verfügt. Daher ist es umso wichtiger, die Kunden mit korrekten und vollständigen Marketing- und Produktinformationen zu versorgen.

Aufgrund dieser momentanen Situation fokussieren sich die Aktivitäten bezüglich der Umsetzung von GS1 Standards in der Kosmetikbranche auf die Verbesserung der Datensynchronisation zwischen Industrie und Handel und Optimierung der Supply Chain Prozesse.

Implementierung von Data Sync Direct in einer Systemumgebung in der Kosmetikbranche

Im Kosmetik Szenario wird das Data Sync Direct wie bei allen anderen Systemumgebungen im Handel implementiert. Hierbei kommt der Standard 2-Tier-Prozess zum Einsatz – der Lieferant (Supply-Side) veröffentlicht und der Händler (Demand-side) abonniert die Produktinformationen. Somit können sowohl der Empfang als auch die Publikation von Produktinformationen von Punkt-zu-Punkt als auch über das GDSN, wie bei allen anderen Data Sync Direct Implementierungen, abgewickelt werden.

Für maximale Effizienz und Nutzen wird empfohlen, dass alle teilnehmenden Handelspartner das GDSN verwenden um die Datenqualität durch den Einsatz von GS1 Standards zu gewährleisten. Im Falle von Coty ist dies eine zwingende Voraussetzung. Siehe Diagramm unten.

Implementierung von Data Sync Direct in einer Systemumgebung in der Kosmetikbranche