LANSA Data Sync Direct

Datensynchronisation und Product Information Management

Synchronisation ist der Schlüssel für die Erhöhung der Patientensicherheit und Effizienz in der Lieferkette

Synchronisation ist der Schlüssel für eine verbesserte Patientensicherheit und Effizienz in der Lieferkette

Der Bedarf an globaler und standardisierter Datensynchronisation im Gesundheitswesen ist aktuell so hoch wie nie zuvor. Aus den Berichten von Krankenhäusern geht hervor, dass bis zu 20% der Mehrkosten innerhalb der Lieferkette durch nicht standardisierte Produktinformationen verursacht werden.

Deshalb wurde bereits von der FDA (Food and Drug Administration) eine neue Verordnung für UDI (Unique Device Identification) freigegeben. Die UDI ist ein weltweit einheitliches System zur Identifikation von Medizinprodukten und soll maschinenlesbar und in Klarschrift auf dem Produkt aufgebracht werden. UDI umfasst darüberhinaus den Aufbau und das Betreiben einer zentralen Datenbank (GUDID), in welcher die Produktinformationen gespeichert und öffentlich recherchierbar sind.

Hier finden Sie mehr Informationen zu UDI.

Mit Data Sync Direct ist es einfach, Produktinformationen aus verschiedenen Quellen zu konsolidieren um diese anschließend an einem einzigen Ort verwalten zu können. Ebenso erfüllt Data Sync Direct globale Standards, wie GDSN und die Anforderungen an UDI. Mit dieser integrierten und automatisierten Lösung werden Sie in die Lage versetzt, alle Prozesse eines Produktes von der Anlage, über die Synchronisation via GDSN oder an die GUDID bis hin zu zur Erscheinung im Produktkatalog zu steuern.

Die PIM (Product Information Management) Funktionalitäten von Data Sync Direct ermöglichen Ihnen ebenso die Verwaltung von Bilddaten und unternehmensindividuellen Produktinformationen auf nur einer einzigen Plattform.

Übersicht Data Sync Direct:

Implementierung von Data Sync Direct im Gesundheitswesen

Data Sync Direct kann in allen Stufen der Lieferkette im Gesundheitswesen implementiert werden, sei es bei Herstellern von Medizinprodukten, Distributoren, Einkaufsorganisationen oder in Krankenhäusern.

In der untenstehenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel, wie Data Sync Direct in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden kann um Produktinformationen intern zu verwalten und über GDSN an die GUDID oder an andere Handelspartner zu publizieren:

Implementierung von Data Sync Direct im Gesundheitswesen

LANSA ist Mitglied in der US-Branchengruppe GS1 Healthcare, die sich mit der Einführung und Umsetzung von GS1 Standards im Gesundheitswesen mit dem Ziel der Erhöhung der Patientensicherheit und der Effizienz innerhalb der Lieferkette beschäftigt. GS1 Healthcare US führt die Mitglieder aus allen Bereichen des Gesundheitswesens zusammen, um die Herausforderungen im US Gesundheitswesen anzugehen. Mit dieser Initiative können alle Beteiligten aus der Lieferkette im Gesundheitswesen, u.a. Distributoren, Einkaufsorganisationen, Klinikbetreiber, Branchenverbände, Hersteller, Pharmazieunternehmen und Lösungsanbieter von den wichtigsten Wertsteigerungen hinsichtlich Effizienz profitieren.

Die GS1 Mitgliedsorganisationen sind weltweit die treibende Kraft für diese Initiativen in ihren jeweiligen Einsatzgebieten. Einige Beispiele derzeitiger Aktivitäten sind:

NHS United Kingdom

UK

NHS Geschäftsführer Sir David Nicholson hat erklärt: "Wir müssen den größtmöglichen Nutzen aus der enormen Kaufkraft der NHS herausholen. Die NHS muß ihre Daten austauschen, sodaß wir die Preise sehen können, welche von verschiedenen Organisationen für die gleichen Waren und Dienstleistungen bezahlt werden. Dies müssen natürlich auch weitere Organisationen tun, um eine gemeinschaftliche Beschaffung realisieren zu können. Ich will sehen, wie „Trusts" alle Ausschreibungen und Aufträge für Verträge über 10.000 £ veröffentlicht und ebenso möchte ich eine gute Vergabepraxis für Ausschreibungen sehen, die sich schnell und effektiv im Gesundheitswesen verbreitet – insbesondere die Verwendung der GS1 Codierung. Siehe www.gs1uk.org/news/Pages/GS1UKNewsDetails.aspx?NewsID=964 für weitere Informationen.

FDA US

USA

GS1 US begrüßt die Freigabe des Verordnungsentwurfes mit der Anforderung an Unique Device Identification (UDI) Systeme für die medizinische/chirurgische Lieferkette durch die US-Zulassungsbehörde FDA. Die Verordnung wurde am 3. Juli 2012 veröffentlicht und hat die GTIN als gültige und eindeutige Kennung für medizinische/chirurgische Produkte für die gesamte Verpackungshierarchie im Gesundheitswesen anerkannt. Siobhan O'Bara, Vize Präsident für das Gesundheitswesen bei GS1 US erklärte, "Organisationen, die die gesamte Lieferkette abbilden, arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam an der Unterstützung der UDI-Funktionen, und wir sind begeistert, dass der mit Spannung erwartete UDI Verordnungsentwurf jetzt veröffentlicht wurde. Die Industrie ist nun bereit, UDI zum Vorteil der Patienten, Dienstleistungsunternehmen und Hersteller weltweit zu implementieren." Siehe www.fda.gov/MedicalDevices/DeviceRegulationandGuidance/UniqueDeviceIdentification/default.htm für weitere Informationen.

GS1 Australia

Australasien

Die GS1 Healthcare User Group wurde gegründet, bestehend aus Vertretern aller Bereiche der australischen und neuseeländischen Lieferkette im Gesundheitswesen. Diese Gruppe ist zugänglich für alle GS1 Australia und GS1 New Zealand Mitglieder, die im Gesundheitswesen tätig sind. Die Gruppe befasst sich mit vier Hauptaufgaben:

  • Den australischen und neuseeländischen Teilnehmern Einblick in die Arbeit der globalen GS1 Healthcare Group gewähren zu können
  • Weiterbildung der australischen und neuseeländischen Teilnehmer aus dem Gesundheitswesen hinsichtlich des Einsatzes des GS1 Systems im Gesundheitswesen
  • Ansprache und Dokumentation von spezifischen Problematiken im australischen und neuseeländischen Gesundheitswesen und Adressierung dieser Themen in der globalen GS1 Healthcare Group zur Aufnahme in die Aktivitätenliste
  • Treiber zur Umsetzung des GS1 Systems im australischen und neuseeländischen Gesundheitswesen

Siehe www.gs1au.org/industry/healthcare/ für weitere Informationen.

Fortune 5

Nutzung des weltweiten Standards durch die Fortune 50 Unternehmen aus dem Gesundheitswesen in den USA

Hintergrund

  • Nutzung der Global Location Number (GLN) bis Ende 2010
  • Verwendung der Global Trade Item Number (GTIN) anstelle von proprietären Artikelnummern bis Ende 2012
    • Identifikation von Artikeln über die GTIN
    • Barcodes auf Kartons/Behältnissen
    • Verwendung der GTIN im Geschäftsverkehr mit Partnern (Bestellungen, Rechnungen, Lieferungen etc.)
  • Verwendung des GDSN für den gesamten Stammdatenaustausch ab 2012